Heinz-Jürgen Schymura

Track2Karte


Nach dem ersten Start von Track2Karte zeigt sich das Programm in etwa so.

Nach dem erstem Start

Nun sollten Sie als Allererstes über den Menüpunkt Konfiguration die Konfigurationsbox aufrufen und hier die Registerkarte Karte laden aktivieren und in dieser Registerkarte im Bereich Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner das entsprechende Verzeichnis setzen. Dies ist sehr wichtig, da Sie sonst eventuell C:\ als betreffendes Verzeichnis hätten und das Programm dann auf dem Betriebssystemlaufwerk die Kartendaten speichern würde.
 
Speicher/Ladeverzeichnis festlegen

Nachdem Sie Ändern angeklickt haben können Sie das entsprechende Verzeichnis auswählen. Dass hier beim ersten Start C:\ gesetzt ist sollte Sie nicht weiter wundern, von irgendwas muss ja das Programm ausgehen.

Speicher/Ladeverzeichnis festlegen 2

Wählen Sie also bitte das entsprechende Laufwerk aus und dann das gewünschte Verzeichnis und betätigen Sie anschließend den Schalter Übernehmen.

Konfiguration Karte laden übernehmen

Sie sehen, Ihr gewünschtes Verzeichnis ist nun in die betreffende Zeile übernommen worden. Allerdings müssen Sie nun erst noch den Schalter Übernehmen auf der betreffenden Registerkarte, in diesem Fall Karte laden betätigen, damit das Programm alle Änderungen auf der Registerkarte auch wirklich übernimmt.  Würden Sie vorher den Schalter Schließen betätigen, so würden Ihre Änderungen verworfen werden.

Da Sie nun das entsprechende Verzeichnis festgelegt haben, folgt nun eine kurze Erklärung, wozu das überhaupt notwendig ist. Sie sehen im linken oberen Teil unter Bearbeiten (seit der Version 3.6 nur noch) einen Eintrag. Dieser ist im Programm fest vorbelegt. Im Teil rechts daneben sehen Sie für jeden Eintrag die entsprechende Serveradresse.  Der Verzeichnisname darunter (hier Mapnik\) sagt dem Programm, dass es die Kartenteile des Servers im Unterverzeichnis Mapnik speichern und suchen soll. Mit den hier angezeigten Eingaben werden die Kartenteile von Mapnik also auf D:\Testen\Karten\Mapnik gespeichert.
Ach ja, falls Sie bereits mit Track2Karte vor der Version 3.6 gearbeitet haben sollten, so müssen Sie den Link bei Mapnik ändern in http://tile.openstreetmap.org/, also einfach das vorher notwendige letzte mapnik/ entfernen.

Soviel vorab zu den Einstellungen (auf die Angaben zur Nutzung eines Proxy gehe ich weiter unten genauer ein), nun soll es aber damit weitergehen, dass Sie eine Trackdatei (GPX-Datei) einladen. Aktivieren Sie bitte dazu in der Hauptmenüzeile den Menüpunkt Datei und dann den Untermenüpunkt Neu einlesen. Es erscheint eine Datei Öffnen Box in der Sie die gewünschte Datei auswählen können. Dass Ihnen von der Datei Öffnen Box das Laufwerk C:\ als Startverzeichnis vorgelegt wird passiert nur beim ersten Start des Programmes. Nachdem Sie eine GPX-Datei erfolgreich eingelesen worden ist merkt sich Track2Karte dieses Verzeichnis und wird es beim nächsten mal als  Auswahlverzeichnis vorlegen.

GPX-Datei einlesen 1

Das Programm liest nun die ausgewählte GPX-Datei ein und sucht danach die entsprechenden Kartenteile, in diesem Fall, im Verzeichnis D:\Testen\Karten\Mapnik. Die in diesem Fall folgende Frage sollten Sie unbedingt mit Ja beantworten, denn ansonsten kann das Programm ja die Kartenteile nicht finden und auch nicht vom Server herunterladen. Auch dies geschieht nur beim allerersten Start oder wenn Sie das betreffende Verzeichnis gelöscht haben.

Verzeichnis erzeugen?

So kann Ihnen Track2Karte die Daten der eingelesenen Trackdatei (diesmal zumindest nach Herunterladen der betreffenden Teilkarten, hoffentlich hatten Sie, wie ich, eine offene, aktive Verbindung zum Internet) komplett anzeigen.

Datei eingeladen

Im linken Teil des Bildschirm ist nun der entsprechende Kartenausschnitt zu sehen, im rechten Teil (Trackdaten) sehen Sie ganz oben den Namen der GPX-Datei und in der Zeile darunter  die Angabe, wie viel Trackpunkte (jetzt noch) in der Trackanzeige vorhanden sind. Würden sich in der GPX-Datei mehr als ein Track befinden, so könnten Sie in der Auswahl vor der Anzahl der Trackpunkte bestimmen, welcher Track angezeigt werden soll. Welchen Track das Programm automatisch auswählt können Sie einstellen.
Klicken Sie nun in der Liste der Trackdaten eine Zeile an, so sehen Sie die entsprechende Stelle in der Karte durch einen (einstellbaren) Punkt gekennzeichnet. So können Sie auch feststellen, dass ich meine Wanderung in Bad Helmstedt begonnen habe.
Nicht ganz ohne Hintersinn habe ich diese Wanderung und diese GPX-Datei ausgewählt, weil ich hierbei einen Umweg gegangen bin, den ich nicht in meiner Beschreibung der Wanderung mit aufnehmen wollte. So muss ich also in diesem Bereich an der B 1 die Trackpunkte entfernen. Dazu "wandere" ich über Maus oder Tasten in der Trackdatenanzeige bis zu dieser Stelle, und betätige dann die rechte Maustaste.

TrackPunkt1 Menü

Im PopUp-Menü kann ich dann den Menüpunkt Startpunkt für markierten Bereich setzen wählen und mich dann bis zu der Stelle bewegen, wo ich dann wieder auf der richtigen Route war.

TrackPunkt2 Menü

Nachdem ich dann dort den Endepunkt für markierten Bereich (ebenfalls wieder über das PopUp-Menü) gesetzt habe, habe ich nun auch andere Auswahlmöglichkeiten im PopUp-Menü.

Trackbearbeitung 1

Nachdem ich Lösche zwischen Start-und Endepunkt betätigt habe ist dieser unerwünschte Umweg getilgt und  auch die Anzahl der Trackpunkte hat sich verringert. Natürlich ist nun aber der Abstand zwischen den beiden Trackpunkten "zu groß". Dass die beiden Trackpunkte noch markiert sind kann ich erst feststellen, wenn ich meinen Standort verändere. Wenn ich nun im PopUp-Menü Ergänze Punkte zwischen Start- und Endepunkt anklicke, so erhalte ich diese Eingabe- und Bestätigungsform vorgelegt.

Trackbearbeitung02

Ich erhalte Informationen darüber, wie lang die Strecke ist (102 Meter), wie groß die Entfernung im allgemeinen vor und nach den Punkten ist (7 Meter) und das Programm zeigt mir ferner, wie viel Punkte es bei einer Entfernung von 7 Metern zwischen den einzelnen einzufügenden Trackpunkten einfügen würde. Im Eingabefeld darunter kann ich die Entfernung ändern, oder nur einfach akzeptieren und den Schalter Ausführen betätigen. Wieder hat sich die Anzahl der Trackpunkte geändert und wer ganz misstrauisch ist, der kann sich durchaus die einzelnen eingefügten Trackpunkte anschauen. Auch die Höhenangaben wurden vom Programm angeglichen.

KarteMenü

Betätige ich nun einmal im (aktiven) Kartenanzeigeteil die rechte Maustaste, so erscheint ebenfalls ein PopUp-Menü, in dem ich mir auch das entsprechende Höhendiagramm anzeigen lassen kann. Ich hätte die Anzeige des Höhendiagramms natürlich auch über den Menüpunkt Höhendiagramm der Hauptmenüzeile aktivieren können.

Diagrammanzeige 01

Der augenblickliche Standort in den Trackdaten wird hier mit dem roten Strich angezeigt, der markierten Bereich mit den beiden grünen Strichen. Auch im Bereich der Höhendiagrammanzeige erscheint mit dem Klick auf die rechte Maustaste ein PopUp-Menü.

Diagrammanzeige 2

Aktiviere ich Zeichenfolge in Diagramm schreiben, so kann ich in einer Eingabemaske den gewünschten Text eingeben und bestimmen, in welcher Höhe er in das Höhendiagramm eingefügt werden soll. Es sind, abhängig von den unter Konfiguration festgelegten Programmeinstellungen, auch noch mehr Auswahlmöglichkeiten vorhanden, sollten hier aber nicht unbedingt gezeigt werden.

DiagrammZeichenfolge 01

Betätige ich nun den Schalter Ausführen, so wird mein sinnreicher Text  in diesem Fall über dem Diagramm eingefügt und außerdem erhält diese wichtige Information nun auch noch einen senkrechten Strich zu dem Punkt auf dem Höhendiagramm, der gemeint ist. Dies jedoch nur, weil ich im Bereich Mit vertikalem Zielstrich? den Schalter Ja gesetzt habe. Verschiebe ich nun noch den Standort in der Trackanzeige und damit auch im Höhendiagramm, so kann ich meinen Eintrag in vollem Umfang betrachten. Ich kann natürlich auch noch mehr Zeichenfolgen an den betreffenden gewünschten Stelle einfügen lassen. Das Programm merkt sich immer die zuletzt genutzte Auswahl im Bereich Mit vertikalem Zielstrich?, so dass sie beim nächsten Programmstart entsprechend vorbesetzt ist.

DiagrammZeichenfolge 2 

Hab ich mich vertan, so kann ich die Zeichenfolge auch wieder entfernen lassen, denn nun ist ja auch der Menüpunkt Zeichenfolge aus Diagramm entfernen im PopUp-Menü aktivierbar. Betätige ich ihn, so werden mir alle (in diesem Fall zwei) Zeichenfolgen angezeigt und ich kann die nicht gewünschte auswählen und mit dem Klick auf den Schalter Löschen aus dem Höhendiagramm entfernen lassen.
 
DiagrammZeichenfolge 3

Ach ja, auch für das Höhendiagramm lassen sich unter dem Hauptmenüpunkt Konfiguration sehr viel Einstellungen festlegen, unter anderem auch die Farben.

Da ich nun schon einige Arbeit in das Höhendiagramm investiert habe möchte ich es nun auch speichern. Dies kann ich auch machen, weil ja das Programm, nachdem ich mir das Höhendiagramm habe anzeigen lassen, auch den Menüpunkt Höhendiagramm speichern als.. unter dem Hauptmenüpunkt Datei aktivierbar geschaltet hat. Betätige ich diesen Untermenüpunkt, so öffnet sich die Datei Speichern Box.

Höhendiagramm speichern

Wieder muss ich, nur beim ersten mal, das entsprechende Verzeichnis auswählen und kann dann den gewünschten Namen eingeben oder den vorgeschlagenen Namen akzeptieren. Sie sehen, Track2Karte schlägt immer den Namen der aktuellen GPX-Datei vor. Auch, wieder nur beim ersten mal, müssen Sie unbedingt das gewünschte Grafikformat auswählen. Ab dem nächsten mal brauchen Sie es nur, wenn Sie das Format ändern wollen. Das Programm kann nur mit diesen 3 Formaten umgehen. Das Programm speichert nun den gesamten Inhalt der Höhendiagrammanzeige mit Ausnahme des (roten) Standort Strichs und der (grünen) Striche für den markierten Bereich.
Auch die geänderten Trackdaten kann ich (natürlich auch Sie) speichern, ebenfalls unterm dem Hauptmenüpunkt Datei. Ich wähle also den Untermenüpunkt GPX Datei speichern als ... aus und arbeite mit der Datei Speichern Box wie zuvor beschrieben, nur dass ich diesmal kein Format auswählen oder ändern kann. Eine Besonderheit kann Ihnen vielleicht auffallen: Track2Karte speichert in der GPX-Datei keinen Zeitstempel, selbst wenn eine Zeitstempel (also eine Zeitangabe) in der eingelesenen GPX-Datei vorhanden war.
Das liegt einfach daran, dass die Daten des Zeitstempels vom Programm überhaupt nicht mit eingelesen werden, weil ich der Meinung bin, dass es keinen etwas angeht, wann genau man (ich) an einer bestimmten Stelle der Erde war.....

Wenn Sie sich das Höhendiagramm genauer angeschaut haben, dann ist Ihnen vermutlich aufgefallen, dass es immer wieder Ausreißer der Höhen nach oben und/oder unten gibt. Zuerst dachte ich, das läge an dem eingesetzten Logger (GPS-Daten Aufzeichner), aber im Laufe der Zeit musste ich feststellen, dass dies auch mit anderen Logger ähnlich war (ist). In der freien Natur scheinen vor allem Bäume einen Einfluss auf die Höhendaten zu haben......
Deshalb gibt es bei Track2Karte 3 unterschiedliche Ansätze, diese Ausreißer durch das Programm zu eliminieren, die aber alle irgendwelche Nachteile haben. Allen 3 Ansätzen gemeinsam ist jedoch, dass man sie NICHT miteinander kombinieren sollte. 
Zwei der Ansätze arbeiten automatisch, müssen also nur einfach aktiviert werden unter dem Menüpunkt Konfiguration, allerdings in unterschiedlichen Registerkarten.

Als erstes Beispiel zeige Ihnen nun, wie das Höhendiagramm aussieht, wenn ich in der Registerkarte Höhenprofil im Bereich Längenabschnitte in Metern zum Glätten des Höhenprofils den Wert 80 statt vorher 0 einstelle und dann die zuvor gespeicherte GPX-Datei einlade.

Diagrammanzeige 3

Sie sehen den großen Nachteil! Einzelnen Ausreißer sind zwar weg, aber da der Wert von 80 Metern zwischen den zu nutzenden Höhenangaben zu groß ist, sieht das Höhendiagramm ziemlich nach Burgzinnen aus. Die Höhenangaben in der Anzeige der Trackdaten werden jedoch NICHT geändert. Ich setze den Wert wieder zurück auf 0.
Wenn ich nun in der Registerkarte Tracks (unter dem Menüpunkt Konfiguration) im Bereich Wie sollen die Tracks automatisch bearbeitet/ergänzt werden? den Wert hinter Maximal zulässiger Höhenunterschied zwischen 2 Trackpunkten auf 1 Meter setze und dann bei Sollen die Höhen angepasst werden? Wenn ja, vor oder nach Ausreißer/Wolken? den Punkt Beide wähle, so erhalte ich folgendes Höhendiagramm

Diagrammanzeige 4

Schon gar nicht so schlecht! Aber wie Sie sehen erreichen die Höhenwerte am Ende den Ausgangswert nicht. Außerdem sind immer noch kleine Spitzen drin. Zudem kann es mit etwa diesen Einstellungen passieren, dass man einen tiefen Punkt erst später, also weiter rechts erreicht, da ja das Programm immer nur den gesetzten Wert (in diesem Fall 1 Meter) zwischen 2 Trackpunkten zulässt.
Hier werden aber immer, wenn ein anderer Punkt als Nicht anpassen ausgewählt wurde, die Höhenangaben in der Anzeige der Trackdaten entsprechend geändert.
Ich setzte den ausgewählten Punkt  bei Sollen die Höhen angepasst werden? Wenn ja, vor oder nach Ausreißer/Wolken? zurück auf Nicht anpassen und zeige dann nachfolgend die 3. Variante der Anpassung der Höhenwerte, die aber mehr Handarbeit verlangt.

Hierzu lade ich die betreffende GPX-Datei über den Menüpunkt Neu einlesen neu ein, lasse mir das Höhendiagramm anzeigen und gehe dann mit der Markierung in der Anzeige der Trackdaten (rechts) auf einen für mich wichtigen Trackpunkt. In diesem Fall ist das der Trackpunkt 58 (Trackanzeige), der aktuelle Standpunkt in der Kartenanzeige ist über dem Bach und im Höhendiagramm kann ich sehen, dass es von hier an aufwärts geht, vom Wandern her weiß ich noch, dass es ab dem Startpunkt bis hierher abwärts ging. Nun betätige ich im Bereich der Trackdaten die rechte Maustaste und wähle im aufklappenden PopUp-Menü den Menüpunkt Höhenwert als festen Punkt festlegen

Diagrammanzeige 5

Sie sehen einen blauen, breiten Strich, so habe ich für diese Demonstration die Anzeige der Höhenwerte als feste Punkte eingestellt. Nach und nach kann und muss ich nun noch alle anderen festen Punkte festlegen.

Diagrammanzeige 6

Wenn ich nun noch, wieder im PopUp-Menü der Trackdaten den Startpunkt für den markierten Bereich auf den ersten Trackpunkt und den Endepunkt für den markierten Bereich auf den letzten Trackpunkt setze, dann liegen alle festen Höhenpunkte innerhalb des markierten Bereiches.
Betätige ich nun im PopUp-Menü der Trackdaten den Menüpunkt Höhen anpassen zwischen Start- und Endepunkt, so erhalte ich diese Eingabemaske.

Hoehenwerte 1

Ich könnte die vorgelegten Werte für den Start- und Endepunkt übernehmen, oder sie ändern.

Hoehenwerte 2

Also verändere ich sie beide, indem ich bei beiden den gleichen Wert eintrage und betätige dann den Schalter Höhen anpassen. Nachdem ich dann noch im PopUp-Menü der Trackdaten den Menüpunkt Gesetze(r) Punkt(e) für markierten Bereich zurücksetzen und auch den Menüpunkt Alle festgelegten Höhenwerte löschen betätigt habe sieht das Höhendiagramm dann so aus.

Diagrammanzeige 7

Soviel zu den Höhendiagrammen, nun wieder zurück zur Anzeige der Trackdaten im Kartenteil des Programms.

Track2Karte passt zwar nach dem Einlesen der GPX-Datei die Kartenanzeige immer so weit wie irgend möglich den Trackdaten an. Falls ich jedoch mal mehr von der Umgebung (der Wanderung) sehen will, oder auch mehr Detailinformationen sehen will, so kann ich die Auflösung anpassen. Will ich mehr von der Umgebung sehen, so muss ich aus der Karte hinauszoomen. Dies erreiche ich, indem ich den Mauscursor auf die Karte setze (und damit auf jeden Fall die Kartenanzeige aktiviere) und dann das Mausrad von mir weg, also zum Bildschirm hin, drehe.

KarteZoomen 1
 
Je feiner die Einstellung für den Softwarezoom ist, je stärker kann ich drehen, ehe das Programm eine neue Zoomstufe der Kartenteile erreicht und dann, eventuell, Kartenteile vom Server nachladen muss. Drücke ich mit dem Drehen des Mausrades gleichzeitig die (einstellbare) festgelegte Tastaturtaste, so wird sofort um eine ganze Zoomstufe in die Karte gezoomt. Wenn ich weiter in die Karte hineinzoomen will, dann muss ich das Mausrad halt zu mir drehen, schon sind mehr Details auf der Karte sichtbar.
Gerade beim Hineinzoomen passiert es halt oft, dass der Kartenausschnitt in irgendeine Richtung verschoben werden muss, damit ich dann die mich interessierenden Details sehen kann. Um den angezeigten Kartenausschnitt zu verschieben, setzen Sie (ich auch) den Mauscursor irgendwo in den Kartenbereich, drücken die linke Maustaste, halten sie gedrückt und verschieben mit der Maus die Kartenausschnitt. Wieder werden vom Programm eventuell benötigte Kartenteile vom betreffenden Server geladen, oder falls sie bereits vorhanden sind, einfach nur angezeigt.

KarteZoomen 2
 
Sie sehen, Morsleben habe ich teilweise auf einem Fußpfad an einem Bach entlang durchquert. Bei einer so großen Kartenauflösung kann man fast jedes Suchen des Weges (hier an der Ackerstraße) in der Verlaufsskizze sehen.
Wenn ich dies nicht mit in die Karte und die GPX-Datei übernehmen will, so kann ich das auch ändern.

TrackPunkteBearbeiten_03.jpg

Dazu brauche ich nur in den Trackdaten den aktuellen Standpunkt auf den Punkt in der Ackerstraße setzen, dann wieder das PopUp-Menü aktivieren und dort den Menüpunkt Lösche aktuellen Trackpunkt auswählen.

TrackPunkteBearbeiten_04.jpg

Fall Sie einen Trackpunkt verschieben möchten, so geht das ähnlich, nur dass Sie, nachdem Sie im Bereich Trackdaten im PopUp-Menü den Menüpunkt Verschiebe aktuellen Trackpunkt aktiviert haben, dann im Kartenbereich mit dem Mauscursor auf die neue Position des Trackpunktes gehen und die linke Maustaste betätigen.
Einzelne Trackpunkte können Sie auch vor oder hinter dem aktuellen Trackpunkt in gleicher Weise einfügen. Track2Karte ermittelt dann die entsprechende Höhe vom vorhergehenden und nachfolgenden Trackpunkt.

Wenn Sie nun die Karte, so wie sie gerade aussieht, also in dem Ausschnitt, der gerade angezeigt wird, speichern wollen, so aktivieren Sie in der Hauptmenüzeile unter dem Menüpunkt Datei den Untermenüpunkt Karte speichern als ....
Wie schon beim Speichern des Höhendiagramms gezeigt, können Sie das Grafikformat festlegen und den vorgeschlagenen Namen übernehmen oder überschreiben.
Aber manchmal möchte man ja auch nur einen Ausschnitt der angezeigten Karte speichern. Am folgenden Beispiel einer anderen Wanderung zeige ich Ihnen die Vorgehensweise. Um einen Ausschnitt in der angezeigten Karte festzulegen müssen Sie 2 Punkte (links oben, rechts unten) festlegen. Dazu gehen Sie mit dem Mauscursor auf den betreffenden Punkt in der Karte und drücken die rechte Maustaste.

KartenAusschnitt 1
 
Aktivieren Sie nun im PopUp-Menü den Menüpunkt Kartenausschnitt festlegen links oben so markiert das Programm diesen festgelegten Punkt durch jeweils einen senkrechten und einen horizontalen roten Strich. Nachdem Sie in gleicher Weise dann auch den betreffenden Punkt rechts unten festgelegt hätten, könnte der Bildschirm nun so aussehen.

KartenAusschnitt 2 

Würden Sie nun in der Hauptmenüzeile unter dem Menüpunkt Datei den Untermenüpunkt Karte speichern als ... aktivieren, so würde Track2Karte nur den umrahmten Ausschnitt speichern. Da man mit der Maus nicht immer die total gewünschte (richtige) Position trifft können Sie, wieder indem Sie die rechte Maustaste drücken, im wieder erscheinenden PopUp-Menü den Menüpunkt Kartenabmessungen anzeigen/ändern betätigen. Es wird eine Eingabe/Anzeigebox geöffnet, in der Sie (und ich) nun die Werte für den Kartenausschnitt händisch eingeben können.

KartenAusschnitt 3 

Man könnte ja den ganzen Ausschnitt etwas vergrößern, so dass die drei Ortsnamen auch noch voll mit im Ausschnitt sind.

KartenAusschnitt 4
 
Das tue ich auch und betätige dann den Schalter Setzen. Und so wird dann der Ausschnitt in der Karte angezeigt.

KartenAusschnitt 5
                               
So kann ich (und Sie natürlich auch) also nun getrost diesen Ausschnitt speichern. Dabei wird die Copyrightmeldung (auch einstellbar, auch ob sie auf dem Bildschirm angezeigt wird) in den Kartenausschnitt eingepasst. Wenn dabei horizontal nicht genug Platz im Kartenausschnitt ist, würde sie senkrecht unten rechts in den Kartenausschnitt geschrieben werden. Das Programm verweigert im Übrigen das Speichern von Kartenausschnitten, wenn die Copyrightmeldung überhaupt nicht in den Kartenausschnitt hinein passt.
Sollten Sie mit der Maus die Karte (auch nur um einen Pixel) verschoben haben, oder gezoomt haben, oder in den Trackdaten (rechts) einen (anderen) Trackpunkt aktivieren, so ist der ganze schöne Kartenausschnitt nicht mehr vorhanden.

Das ist mir nun natürlich gerade passiert, denn ich möchte Ihnen noch zeigen wie Sie Markierungen in die Karte einfügen können. Dazu gehe ich in der (rechten) Trackdatenanzeige auf den gewünschten Trackpunkt und aktiviere ihn.

MarkierunginKarte 1
 
Ich möchte den Start- und den Zielpunkt jeweils mit einer Markierung versehen. Also aktiviere ich Trackpunkt 1, drücke die rechte Maustaste und klicke dann im PopUp-Menü den Menüpunkt Markierung in Karte einfügen an.

MarkierunginKarte 2

In der aufgehenden Box muss ich, beim ersten Programmstart natürlich wieder erst einmal, das gewünschte Verzeichnis auswählen, in dem sich die Grafiken der Markierungen befinden. Diese Grafiken sind übrigens nicht bei Track2Karte dabei, Sie müssten sich diese schon selbst mit einem entsprechenden Grafikprogramm erstellen. Ich hab mir einfach ein paar Pins (Stecknadeln) gemacht, die ich nun verwenden will. Nach der Auswahl des Verzeichnisses und des betreffenden Grafikformates (die sich das Programm merkt), wähle ich also den Pin für den Start aus.

MarkierunginKarte 3 

Das ausgewählte Grafikobjekt wird mir angezeigt und nun muss ich noch den gewünschten Einfügepunkt bestimmen. In diesem Fall also links unten. Nachdem ich dann den Schalter Ausführen betätigt habe kann sich mir das Ganze schon in der Karte anschauen. Nun möchte ich aber auch noch den Zielpunkt ebenso markieren. Ich tue dies entsprechend der vorher gezeigten Vorgehensweise, markiere aber als Einfügepunkt unten rechts, weil ich auch die entsprechende Markierung ausgewählt habe.

KartenAusschnitt 6

Alles zusammen sieht dann so aus und ich könnte wieder meinen Kartenausschnitt entsprechend setzen und den Kartenausschnitt mitsamt den Markierungen speichern.
Natürlich kann ich Markierungen auch wieder aus der Karte entfernen. Dazu muss ich im PopUpmenü der Trackdatenanzeige nur den Menüpunkt Markierung aus Karte löschen anklicken und kann dann in der Auswahlbox den betreffenden Trackpunkt anhand seiner Punktnummer auswählen.

MarkierungAusKarteLoeschen 1

Das entsprechende Grafikobjekt wird mir sofort angezeigt, wenn ich möchte kann ich es nun durch Betätigung des Schalters Löschen wieder aus der Kartenanzeige entfernen lassen.

Nun können Sie (im Prinzip) bereits mit Track2Karte arbeiten, die anderen Menüpunkte der PopUp-Menüs bei Trackdaten sind schnell erklärt. Falls Sie bereits einen oder zwei Punkte für die Bearbeitung gesetzt haben können Sie diese Punkte wieder zurücksetzen über den Menüpunkt Gesetze(r) Punkt(e) für Bearbeitung zurücksetzen. Auch gesetzte Höhenpunkte können Sie über Alle festgelegten Höhenwerte löschen wieder löschen.
Den Menüpunkt Entfernung zwischen Start-/Endepunkt habe ich eigentlich nur für den Eigenbedarf eingebaut. Falls ich mal bei meinen Beschreibungen meiner (Wander-) Touren nicht mehr so genau weiß wie lang etwa eine Wegstrecke zwischen bestimmten markanten Punkten ist kann ich dies über diese Menüpunkte schnell ermitteln lassen und dann die Entfernung in die (Wander-) Tourbeschreibung übernehmen.

Seit der Version 4.0 gibt es im PopUp-Menü der Kartenanzeige noch 2 weitere Untermenüpunkte, die ich hinzu gefügt habe, da der Server von Mapnik immer öfter anscheinend ausgelastet ist, oder aus irgendeinem anderen Grund die Herausgabe der Kartenteile "verweigert" (Meldung Access blocked).

Kartenteil neu von Server laden

Um ein bestimmtes Kartenteil neu vom Server zu laden betätigen Sie (und ich natürlich) den Untermenüpunkt Kartenteil neu vom Server laden, schon wird, natürlich auch wenn ein entsprechendes (fehlerhaftes) Kartenteil bereits auf dem lokalen Rechner vorhanden ist, das Kartenteil vom Server angefordert, auf dem die Maus war, als Sie (ich) die rechte Maustaste gedrückt haben und nach erfolgten Laden wird dann der gesamte Kartenausschnitt neu angezeigt.

Kartennamen anzeigen

Leider kann es durchaus passieren, dass auch das erneute Laden des Kartenteils fehlschlägt. Dann hilft nur noch, den etwas ungenau benannten PopUp-Untermenüpunkt Kartenteilname auf dem Rechner anzeigen anzuklicken.

Kartennamen anzeigen 02

Man erhält dann einerseits den kompletten Namen des Kartenteils auf dem lokalen Rechner (dazu war der PopUp-Untermenüpunkt eigentlich auch zuerst nur gedacht), aber in der Zeile hinter Komplette Serveradresse auch den Link, den man nur kopieren braucht um ihn in seinem Browser aufzurufen. Über den Browser gibt es immer das vollständigen Kartenteil, das man dann unter dem hinter Name auf lokalem Recher angezeigten Laufwerk-Verzeichnis-Dateinamen speichern lassen kann.



Nun möchte ich noch die anderen Menüpunkte der Hauptmenüzeile besprechen.
Der Menüpunkt Höhendiagramm macht weiter nicht, als der Menüpunkt Höhendiagramm anzeigen im PopUp-Menü der Kartenanzeige.
Nach Betätigung des Menüpunktes Report zeigt Ihnen (und mir) das Programm "wichtige" Änderungen an, die seit dem Einlesen einer GPX-Datei an den Trackdaten vorgenommen wurden. Das sind etwa die Änderungen, die durch das Löschen von Trackpunkten (Entfernen von Umwegen), oder das Hinzufügen von Trackpunkten passiert sind, als auch Änderungen, die das Programm automatisch beim Einlesen der Daten vorgenommen hat.
Diese automatischen Änderungen sind, wie die andere Einstellungen des Programmes auch unter dem Menüpunkt Konfiguration zu beeinflussen und zu ändern.
    
Betätigen Sie den Menüpunkt Konfiguration in der Hauptmenüzeile, so erscheint die nachfolgend genauer gezeigte und erklärte Konfigurationsbox, die im Wesentlichen aus 7 Registerkarten (mit vielen Einstellmöglichkeiten) und dem Schalter Schließen besteht. Dabei hat der Schalter Schließen tatsächlich nur den Sinn die Box wieder zu schließen, so dass sie vom Bildschirm verschwindet, ein Übernehmen von gemachten Änderungen in (Teilen) der Konfigurationsbox ist über diesen Schalter nicht möglich.
Die Konfigurationsanzeige öffnet sich nach dem Programmstart als erstes immer mit der Registerkarte Dateien. Wählen Sie eine andere Registerkarte aus und schließen die Konfigurationsbox, so wird bei einem erneuten Öffnen der Box die als letztes von Ihnen ausgewählte Registerkarte gezeigt. 

KonfigurationDateien 1

Der Bereich Zeichen in Zahlen umwandeln wird vermutlich auf der Registerkarte Dateien der einzige sei, an dem Sie eventuell Anpassungen vornehmen müssen. Da die Zahlen in den GPX-Dateien als Zeichenfolgen gespeichert sind müssen sie beim Einlesen in entsprechende Zahlenwerte umgewandelt werden. Dabei spielt es eine Rolle, unter welchen lokalen Einstellungen, etwa englisch oder German die Daten gespeichert wurden und unter welchen lokalen Einstellungen Track2Karte auch selbst betrieben wird. Wählen Sie also bei Fehlermeldungen des Programms in der Reportanzeige hier entsprechend andere(n) Umwandlungseinstellungen aus.
Track2Karte enthält programmintern die entsprechenden Angaben für 2 GPX-Formate (vor der Version 3.3 war dies nur 1 Format).
Wenn Sie im linken oberen Auswahlbereich eines der Formate auswählen, dann sehen Sie im rechten Bereich die dazugehörenden Zeichenfolgen.
Sollten sich, was wirklich nicht zu vermuten ist, (Erkennungs-) Zeichenfolgen in den GPX-Dateien ändern, so können Sie die entsprechenden Änderungen vornehmen, nachdem Sie über den Schalter Bearbeiten die Bearbeitung freigeschaltet haben.
Erst danach sind die zugehörenden einzelnen Eingabezeilen zum Ändern freigeschaltet.

KonfigurationDateien 2

Betätigen Sie dann bitte nach Ihren Änderungen den Schalter Übernehmen, der dann statt des Schalter Bearbeiten sichtbar ist.
Denken Sie bitte auch daran dann noch den Schalter Übernehmen auf der entsprechenden Registerkarte selbst (hier über dem Schalter Schließen) zu betätigen, damit Track2Karte die Änderungen auch für die Arbeit übernimmt.
Sie sehen zudem, dass Sie eventuell neue (GPX-) Formate definieren können. Dazu brauchen Sie nur den Schalter Hinzufügen zu betätigen, in der dann erscheinenden Eingabezeile die gewünschte Bezeichnung eingeben und den Schalter Hinzufügen abermals zu betätigen. Nach Aktivierung des neuen Eintrags und anschließenden Betätigen des Schalters Bearbeiten müssen Sie dann die entsprechenden Zeichenfolgen (im rechten Bereich) eingeben, damit das Programm dann auch die Daten in Ihrem neuen Format einlesen kann. Falls Sie Track2Karte schon vor der Version 3.3 genutzt haben und das GPS Ohne Segment Format auch nutzen wollen, so sollten Sie es, wie zuvor beschrieben, als Format hinzufügen.
Zudem wird Ihnen aufgefallen sein, dass es im GPS Ohne Segment Format keine Einträge bei Datensegmentbeginn und Datensegmentende gibt. Track2Karte akzeptiert bei diesen Eingabezeilen auch leere Zeichenfolgen, macht Sie jedoch bei jedem Betätigen des Schalters Übernehmen (über dem Schalter Schließen) darauf aufmerksam.

KonfigurationDateien 3

Im Bereich Schreibe beim Speichern zuerst die bei den Einstellungen für das entsprechende Dateiformat legen Sie wirklich nur die Reihenfolge fest, in der Track2Karte im einzelnen Datensatz die Länge und Breite hintereinander ausschreibt. Für das Einlesen einer GPX-Datei spielt diese Festlegung keine Rolle.

In der Zeile unter Standarddateityp wird Ihnen das aktuell gültige GPX Format angezeigt. Das Programm lässt es nicht zu, dass Sie über den Schalter Löschen das aktuell gültige als Standarddateityp festgelegte GPX-Format löschen.

KonfigurationDateien 4

Sollten Sie dies Format aber wirklich löschen wollen, so müssen Sie erst ein anderes Format als Standarddateityp festlegen und dann den Schalter Übernehmen (über dem Schalter Schließen) betätigen. Erst danach können Sie das nun nicht mehr aktuelle Format löschen.
Aber dies werden Sie vermutlich alles nicht wirklich ändern......

Die Einstellungen der Registerkarte Tracks hingegen werden Sie vermutlich an Ihre Wünsche anpassen wollen.

KonfigurationTracks 1
 
Hier können Sie im Bereich In Reportanzeige übernehmen anklicken welche Meldungen Track2Karte in die Reportanzeige übernehmen soll, die Sie immer unter dem Menüpunkt Report in der Hauptmenüzeile zur Anzeige bringen lassen können. Setzen Sie einfach ein Häkchen. Mehrere Häkchen sind zulässig.
Im Bereich Sollen die Tracks automatisch bearbeitet / ergänzt werden? sind dann die wirklich "wichtigen" Anpassungen zu machen.
Im Unterbereich Festlegung für Wolken geben Sie den Abstand in Metern an, den ein Trackpunkt vom nächsten (oder vorausgehenden) Trackpunkt entfernt sein soll, damit er in die Liste der angezeigten Trackdaten übernommen wird. So kann das Programm dann automatisch die Trackpunkte herausfiltern wo Sie gerade eine Pause gemacht haben, oder ein Schwätzchen gehalten haben. Sie können die Anzahl der Meter nur ändern, indem Sie die Pfeiltasten (mit der Maus) hinter den angezeigten Metern nutzen.
Im Unterbereich Festlegung für Ausreißer ist die Angabe für den Maximalabstand änderbar, ähnlich wie zuvor beschrieben. Denken Sie jedoch bitte daran, dass es sich hier um Ausreißer handeln sollte, also einer der darauf folgende Trackpunkte muss wieder innerhalb des Maximalabstandes sein.
Haben Sie dagegen eine Lücke in Ihrer Trackdatei, die größer ist als der Maximalabstand, so würden alle Trackpunkte bis zum Trackende gelöscht werden, wenn Sie im Unterbereich Trackpunkte löschen (Wolke, Ausreißer)? nicht Nein gesetzt hätten.
Hier können Sie zudem auswählen ob und wenn ja, in welcher Reihenfolge Track2Karte Trackpunkte aus der Liste der eingelesenen Trackpunkte, während der Übernahme in die Anzeige der angezeigten Trackdaten, entfernen soll.
Im Bereich Festlegung für Höhen können Sie die Einstellungen für die automatische Anpassung der Höhen beim Einlesen der Trackdaten festlegen.
Hinter Maximal zulässiger Höhenunterschied zwischen 2 Trackpunkten können Sie über die Pfeiltasten (wie oben bei Festlegung für Wolken beschrieben) den zulässigen Wert ändern. Bitte denken Sie daran, ein zu kleiner Wert kann dazu führen, dass eine Bergspitze oder ein Tal "zu spät erreicht wird".
Im Unterbereich Verhalten bei Rundwanderungen/kursen können Sie die zulässige Ortsabweichung in Metern festlegen. Das hat den Sinn, dass das Programm auch bei etwas ungenauen Ortsdaten (unter dichtem Laubbäumen etwa), eine automatische Anpassung der Höhen vornehmen kann, wenn es gewünscht ist.
Im Bereich darunter (Welcher Trackpunkt für Starthöhe nutzen wenn deren Höhe abweichend ist?) können Sie wählen was Track2Karte nutzen soll. Wählen Sie Mittelwert von beiden, so ändert das Programm sowohl beim ersten Trackpunkt, als auch beim letzten Trackpunkt die Höhe auf den errechneten Mittelwert.
Im Unterbereich Wenn keine Rundwanderung / kurs vorliegt? können Sie die Anzahl der Trackpunkte angeben, aus deren das Programm dann den Mittelwert als ersten Höhenwert errechnen soll.
Und im Unterbereich Sollen die Höhen angepasst werden? Wenn ja, vor oder nach Ausreißer/Wolken? schalten Sie dann wirklich die automatische Anpassung der Höhen in der Anzeige der Trackdaten und damit auch im Höhendiagramm entsprechend Ihren Wünschen an oder aus. 
Denken Sie bitte an den Schalter Übernehmen, falls Sie Ihre Änderungen wirklich für die Arbeit des Programmes nutzen wollen und nicht nur mal kurz probieren, was sich alles ändern lässt.

In der Registerkarte Karte laden ist (ab Version 3.6) im Bereich Kartenserver, Speicher-/Ladeverzeichnisse, etc. nun nur noch 1 programminterner Kartentyp mit den entsprechenden Angaben vorgegeben.

KonfigurationKarteLaden 1 

Aber natürlich können Sie sie anpassen und ergänzen. In diesem Berteich sehen Sie die dem Programm bekannten Karten. Momentan ist Mapnik ausgewählt. Sie können neue (andere) Karten hinzufügen, in der Art, wie es bereits für die Registerkarte Dateien beschreiben wurde. Oder Sie können auch, falls noch mehr als eine Karte in dem Anzeige-/Auswahl Objekt unter dem Schalter Bearbeiten vorhanden ist, auch die ausgewählte Kartenart löschen lassen.
Nach Betätigung des Schalters Bearbeiten sind die zugehörenden Angaben des aktivierten Eintrags, hier Mapnik, zur Bearbeitung frei geschaltet. Natürlich ist die (komplette) Serveradresse wichtig, also dort, wo Track2Karte die einzelnen benötigten Kartenteile zum herunterladen anfordern kann. Unter Verzeichnisname ist das Verzeichnis anzugeben, in dem Track2Karte unterhalb des im Unterbereich Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner angegebenen Verzeichnisses speichern soll, damit die einzelnen (unterschiedlichen) Kartenteile sich nicht gegenseitig überschreiben.
Unter Maximaler Zoomfaktor ist der Wert einzustellen, der für den entsprechenden Kartentyp gilt. So haben zum Beispiel Mapnik 18 Zoomstufen, andere dagegen oft nur 17. Wenn Sie neue Kartenarten hinzufügen ist es sehr wichtig die richtigen Angaben zu machen.
Und auch die entsprechende Copyright Meldung sollten Sie nicht vergessen für den entsprechenden Kartentyp.
Dies alles können Sie (bei neuen Kartenanbietern) nur beim Kartenanbieter selbst herausfinden.

Die folgenden Angaben beziehen sich nicht mehr auf die einzelne Kartenart, sondern gelten für alle dem Programm bekannten Kartenarten.
Im Unterbereich Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner können Sie das betreffende betreffende Verzeichnis auswählen und festlegen, in dem dann das Programm die einzelnen Unterverzeichnisse für die bekannten Karten (falls noch nicht vorhanden) erzeugt und dann dort die Kartenteile speichert und sucht. (Schon bei Beginn dieser Hilfeanleitung beschrieben).
Im Unterbereich Kartenteile vom Server neu laden nach Ablauf von eingestellten Tagen? legen Sie fest (Ja, Nein) ob das Programm vor jedem Laden eines auf dem lokalen Rechner bereits vorhandenen Kartenteils erst noch prüfen soll wie alt diese Datei ist, um dann nach Ablauf der (als Zahlenwert) angegebenen Tage vom Server ein neues Kartenteil anzufordern. Mitunter werden die Karten überarbeitet und sehen dann möglicherweise etwas anders aus, mehr Details und so weiter.
Im Unterbereich Jeweils nur die minimale Anzahl von Kartenteilen laden? legen Sie fest, ob das Programm zur Sicherheit immer alle Kartenteile laden will und somit auch vom Server anfordern wird, falls sie nicht auf dem lokalen Rechner vorhanden sind. Dies führt meist zu einer Verdoppelung der Anzahl zu ladenden Kartenteile (wichtig bei einer langsamen Internetanbindung). Falls Sie jedoch den Schalter Ja gesetzt haben, so kann es Ihnen (und mir) passieren, dass in der Kartenanzeige an den Seiten oder oben und unten (kleine) Bereiche in der Farbe (voreingestellt schwarz) zu sehen sind, die in der Registerkarte Karte anzeigen im Bereich Farbfestlegung für fehlende Kartenteile eingestellt ist.
Bei Maximale Anzahl der parallel zu ladenden Kartenteile ist, im Hinblick das neuere Verhalten von Mapnik, die Anzahl auf 1  voreingestellt. Diese Anzahl ist sehr vom lokalen Rechner abhängig und, wie ich festgestellt habe, auch vom betreffenden Kartenserver.  Sie können die Anzahl über die Pfeile hinter der Anzeige der Anzahl mit der Maus ändern.
Bei Angaben zur Nutzung eines Proxys können Sie festlegen, dass das Programm einen Proxy nutzen soll. Wenn Sie im Unterbereich Einen Proxy nutzen? den Schalter Ja setzen, dann müssen Sie auch die korrekte Adresse und auch den entsprechenden Port angeben, sonst kann das Programm die eventuell notwendigen Kartenteile nicht laden.
Und vergessen Sie nicht, den Schalter Übernehmen zu betätigen, falls die Änderungen ernst gemeint waren.

Die Registerkarte Karte anzeigen sieht in etwa so aus.

KonfigurationKarteAnzeigen 1

Hier sind die verschiedensten Einstellungen zusammengefasst, die die Anzeige der Karte stark beeinflussen. Als erstes können Sie ganz oben festlegen von welchem Track das Programm die Karte angezeigt soll, wenn sich mehr als ein Track in der GPX-Datei befindet.
In den nächsten 3 Bereichen können Sie für die den ganzen Track, für den aktuellen Trackpunkt und für die zur Bearbeitung ausgewählten Trackpunkte jeweils die Breite in Pixeln, als auch die Farbe beeinflussen. Die Pixeländerung erfolgt wieder über die Maus auf den Pfeilen. Klicken Sie jedoch auch einen der Schalter Farbe ändern, so wird eine Farbauswahl geöffnet.

KonfigurationFarbeAuswahl 1

Hier können Sie eine der vorgegebenen Farben mit der Maus auswählen und dann den Schalter OK betätigen. Sie können jedoch auch den Schalter Farben definieren betätigen und dann in der erweiterten Auswahl- und Anzeigebox erst die betreffende Basisfarbe auswählen und diese dann über das Setzen des Mauscorsors an einen gewünschten Punkt der rechten anpassen.

KonfigurationFarbeAuswahl 2

Nachdem Sie dann dort den Schalter Farben hinzufügen betätigt haben wird diese neu definierte Farbe in die Benutzerdefinierten Farben übernommen, wo Sie sie dann als Farbe auswählen und so für den betreffenden Punkt festlegen können.

Für den Bereich Farbfestlegung für fehlende Kartenteile gehen Sie bitte genau so vor, wie eben gezeigt.

Mit den Einstellungen im Bereich Wieviel ganze Kartenteile sollen horizontal und vertikal für die Anzeige genutzt werden? beeinflussen Sie stark die Menge der Zugriffe auf den Kartenserver, die von Track2Karte eventuell gemacht werden muss, um eine komplette Kartenanzeige zu erstellen. Diese Einstellung ist sehr stark davon abhängig in welcher Bildschirmauflösung und Fenstergröße Sie Track2Karte betreiben. Ein Kartenteil ist (in der Regel) 256 Pixel breit und hoch.

Im Bereich Softwarezoom und Tasten um statt dessen eine ganze Zoomstufe zu ändern legen Sie fest, wie intensiv Sie das Mausrad betätigen müssen um in die Karte hinein, oder heraus zu zoomen. Es sind zwischen 1 bis 32 Softwarezoomstufen möglich. Nach einer neuen Festlegung berechnet das Programm dann die einzelnen Vergrößerungsfaktoren neu. Wie schon viel weiter oben beschrieben können Sie dann in diesem Bereich auch noch die Ihnen genehme Taste auswählen, um bei gleichzeitigem Betätigen mit dem Drehen das Mausrades sofort eine ganze Zoomstufe in oder aus der Karte hinein oder heraus zu zoomen.

Im Bereich Copyrightanzeige und deren Schriftgröße legen Sie die vom Programm zu nutzende Schriftgröße der Standardschrift auf ihrem Rechner fest. Die eingestellte Schriftgröße wird auch genutzt, wenn Karten oder Kartenausschnitte gespeichert werden, nicht nur für die Copyrightanzeige auf dem Bildschirm im Kartenteil. Wenn Sie im Unterbereich Copyright anzeigen den Schalter Nein aktivieren, dann wird dennoch die Copyrightmeldung beim Speichern mit in die Karte oder den Kartenausschnitt geschrieben. Dieser Schalter hat nur eine Auswirkung auf die Anzeige der Karte auf dem Bildschirm. Eigentlich habe ich das mehr dafür eingebaut, dass ich hier für die Hilfebeschreibung Bildschirmfotos einfangen und dann so auch zeigen kann und dennoch die von OpenStreetMap gewünschten Texte im Kartenteil mit drin zu haben. Auch bei dieser Registerkarte bitte das Übernehmen der Änderungen mit dem Schalter Übernehmen nicht vergessen.

Erfreulich wenig Einstellmöglichkeiten gibt es auf der Registerkarte Trackbearbeitung.

KonfigurationTrackbearbeitung 1

Sie können festlegen, wie viel Trackpunkte das Programm nutzen soll um den durchschnittlichen Abstand zwischen den einzelnen Trackpunkten zu ermitteln beim Einfügen von neuen Trackpunkten. Des Weiteren können Sie komplett darauf verzichten vor einem Einfügen von Trackpunkten überhaupt eine Anzeige der neuen Trackpunkte zu erhalten. Somit verzichten Sie dann natürlich auch gleichzeitig darauf korrigierend eingreifen zu können.
Der Bereich Kilometeranzeige bei Distanzanzeige zwischen markierten Punkten ab legt die Längenangabe beim PopUp-Menü im Bereich Trackdaten (rechts) für den Unterpunkt Entfernung zwischen Start/Endepunkt fest.

Die Registerkarte Höhenprofil hat dann schon wieder deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten.

KonfigurationHoehenprofil 1 

Im Bereich Farbeinstellungen und Breiten, sowie Angaben für das Glätten der Höhen beschreibe ich hier nur den Unterbereich Längenabschnitt in Metern zum Glätten des Höhenprofils, denn wie Farben und auch die Strichbreite geändert werden können haben Sie ja schon bei der Besprechung der Registerkarte Karte anzeigen gelesen. Bei der Angabe für das Glätten des Höhenprofils stellen Sie die Länge ein, in der das Programm jeweils nur die Höhenänderungen aufsummiert um sie erst nach Erreichen der eingestellten Länge wirklich auszuwerten. Minimum ist 0, dann wird keine Glättung durchgeführt. Angenommen Sie hätte bei einer eingestellten Länge von 500 Metern (Maximum) zwischen den einzelnen Höhen in der GPX-Datei jeweils einen Unterschied von +1 Meter und auch -1 Meter, so würde nach 500 Metern höchstens eine Höhenänderung von 1 Meter in die Berechnung und damit in die Anzeige einfließen.
Der Bereich Teilstriche und Höhenangaben im Abstand von angegebenen Metern ermöglicht es Ihnen dem Programm für die unterschiedlichen Höhendifferenzen in einem Track verschiedene Einstellungen vorzugeben, aus denen das Programm dann die zutreffende nutzt. Dafür wird immer der komplette Höhenunterschied, allerdings gerundet, zwischen der maximalen und der minimalen Höhe eines Tracks ermittelt. Wählen Sie die Werte zu klein, so überlappen sich die einzelnen Höhenangaben eventuell.
Das gleiche gilt auch im Bereich Einstellungen für die Längenangaben im Unterbereich Teilstriche und Längenangaben im Abstand von angegebenen Metern.
Im darüber befindlichen Unterbereich Einheit Kilometer angeben statt Meter ab können Sie die gewünschte Länge auswählen.
Im Bereich Anzahl der Zeilen oberhalb Diagramm und unter Längenangabe legen Sie fest wie viel Platz das Programm für die möglichen Zeilen in der eingestellten Höhe der Standardschrift im Bereich der Diagrammanzeige frei hält.
Würden Sie bei Oberhalb und bei Unterhalb jeweils einen Wert größer 0 einstellen (Maximum 2) dann würde die Eingabeform für die Zeichenfolgen im Höhendiagramm auch anders aussehen. In der Beschreibung des Höhendiagramms (siehe viel weiter oben) wurde bereits das Eingabefenster und dessen Einstellungsmöglichkeiten gezeigt.

Die Registerkarte Anzeige beschäftigt sich dann nur noch mit den Standardgrössen des Programms für die Karten- und die Höhendiagrammanzeige. Die Angaben hier ändern nichts an der von Ihnen auf dem Bildschirm durch Verschieben der unteren rechten Ecke des betreffenden Objekts (Karte oder Höhendiagramm) festgelegten Größe, die ja bei Programmende gespeichert werden, so dass diese beiden dann bei einem erneuten Programmstart wieder in der von Ihnen festgelegten Größe angezeigt werden.

Konfiguration Anzeige 1

Wer jedoch, wie ich, den Computer (Notebook) mal an einem großen Bildschirm anschließt und dann auch  mal ohne Extra-Bildschirm arbeitet, der steht vor dem Problem, dass dann das Programm die Anzeigengröße (ohne Extra-Bildschirm) an eine eventuell kleinere Bildschirmgröße anpassen muss und diese Größe dann halt bei Programmende auch speichert.
Nun möchte ich aber auf meinen Webseiten für das Wandern und so bei den Kartenausschnitten und den Höhenprofilen immer (wenn der Bildschirm das hergibt) die gleiche Größe haben und habe deshalb nach längerer Zeit dann noch diese Konfigurationsmöglichkeit eingebaut.
Wie gesagt, alle Angaben hier wirken sich nicht auf die Karten- oder Höhendiagrammanzeige aus, wenn Sie (ich) nicht den Schalter Standard anwenden betätigen. Dann übernimmt das Programm den (die) entsprechenden Werte und nutzt sie nicht nur, sondern speichert auch beim Programmende diese Größen für den neuen Programmstart. Ähnliches gilt, wenn Sie (ich) den jeweiligen Schalter für "programminterne Standardgröße setzen" betätigen.

Der Menüpunkt Information in der Hauptmenüzeile hat zwei Untermenüpunkte. Dabei öffnet die Unterauswahl Kurzanleitung ein Anzeigefenster mit einer Kurzanleitung zur Arbeit mit Track2Karte. Unter dem Menüpunkt Version können Sie feststellen, mit welcher Version des Programmes Sie gerade arbeiten und eventuell von der angegebenen Webseite eine möglicherweise neuere Version herunterladen.
Hier können Sie dann auch feststellen, wie das Programm mal hieß, als Sie es herunter geladen haben, falls Sie das Programm umbenannt haben sollten und nun nicht mehr wissen, wie denn dessen Namen dort war.

Mit dem Menüpunkt Beenden in der Hauptmenüzeile können Sie das Programm beenden, übrigens auch mit einem Klick auf das Andreaskreuz in der obersten rechten Ecke des Programmfensters. In beiden Fällen speichert das Programm die augenblicklich gültigen Konfigurationseinstellungen und andere Einstellungen in einer Datei, die den gleichen Namen hat, wie das Programm selbst, jedoch mit der Extension .INI im gleichen Verzeichnis, in dem sich das Programm auch selbst befindet. Es braucht also auch in diesem Verzeichnis Schreibrechte, nicht nur in dem Verzeichnis, in dem die Kartenteile gespeichert werden sollen. Falls es in dem Verzeichnis, in dem es sich selbst befindet keine Schreibrechte hat arbeite es dennoch, leider startet es dann jedoch immer mit den programminternen Einstellungen.
Sollten Sie das Programm irgendwann einmal umbenennen, so benennen Sie bitte auch die INI-Datei um, denn sonst startet das Programm mit den programminternen Einstellungen wie beim allerersten Start.