Heinz-Jürgen Schymura

4Track2Karte


Nach dem ersten Start von 4Track2Karte zeigt sich das Programm in etwa so.

Nach dem ertsten Start

Nun sollten Sie als Allererstes über den Menüpunkt Konfiguration die Konfigurationsbox aufrufen und hier die Registerkarte Karten aktivieren und in dieser Registerkarte im Bereich Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner das entsprechende Verzeichnis setzen. Dies ist sehr wichtig, da Sie sonst eventuell C:\ als betreffendes Verzeichnis hätten und das Programm dann auf dem Betriebssystemlaufwerk die Kartendaten speichern würde.
 
Speicher/Ladeverzeichnis festlegen

Nachdem Sie Ändern angeklickt haben können Sie das entsprechende Verzeichnis auswählen. Dass hier beim ersten Start C:\ gesetzt ist sollte Sie nicht weiter wundern, von irgendwas muss ja das Programm ausgehen.

Speicher/Ladeverzeichnis festlegen 2

Wählen Sie also bitte das entsprechende Laufwerk aus und dann das gewünschte Verzeichnis und betätigen Sie anschließend den Schalter Übernehmen.

Konfiguration Karte laden übernehmen

Sie sehen, Ihr gewünschtes Verzeichnis ist nun in die betreffende Zeile übernommen worden. Allerdings müssen Sie nun erst noch den Schalter Übernehmen auf der betreffenden Registerkarte, in diesem Fall Karten betätigen, damit das Programm alle Änderungen auf der Registerkarte auch wirklich übernimmt.  Würden Sie vorher den Schalter Schließen betätigen, so würden Ihre Änderungen verworfen werden.

Da Sie nun das entsprechende Verzeichnis festgelegt haben, folgt nun eine kurze Erklärung, wozu das überhaupt notwendig ist. Sie sehen im linken oberen Teil unter Bearbeiten 1 Eintrag. Dieser ist im Programm fest vorbelegt. Im Teil rechts daneben sehen Sie für jeden Eintrag die entsprechende Serveradresse.  Der Verzeichnisname darunter (hier Mapnik\) sagt dem Programm, dass es die Kartenteile des Servers im Unterverzeichnis Mapnik speichern und suchen soll. Mit den hier angezeigten Eingaben werden die Kartenteile von Mapnik also auf D:\Testen\Karten\Mapnik gespeichert.

Ach ja, falls Sie bereits mit 4Track2Karte vor der Version 1.1 gearbeitet haben sollten, so müssen Sie den Link bei Mapnik ändern in http://tile.openstreetmap.org/, also einfach das letzte mapnik/ entfernen.

Konfiguration Karte laden übernehmen

Damit das Programm jedoch diese Änderungen nun auch wirklich übernimmt, müssen Sie erst noch den Schalter Übernehmen auf der entsprechenden Registerkarte, hier also Karten, anklicken.
Sie sollten daran denken, dass 4Track2Karte nur eine Art Hilfsprogramm für Track2Karte ist, das die Kartenteile eines ausgewählten Gebiets des ausgewählten Kartenservers auf dem lokalen Rechner herunter laden soll. Deshalb ist es wichtig, die Einstellungen für 4Track2Karte so zu setzen wie sie auch in Track2Karte gesetzt sind.

Soviel vorab zu den Einstellungen, nun soll es aber damit weitergehen, dass Sie sich eine Karte im Programmfenster anzeigen lassen. Dazu aktivieren Sie bitte in der Hauptmenüzeile von 4Track2Karte den Menüpunkt Laden und wählen dann in den Untermenüpunkten einen aktivierbaren Untermenüpunkt aus. Den Untermenüpunkt Alle Kartenteile laden können Sie hier im Moment nicht betätigen. Ach ja, auch der Menüpunkt Fehlerreport in der Hauptmenüzeile ist in dieser Situation nicht aktivierbar. In dieser Situation, direkt nach dem ersten Programmstart, ist es egal welchen der beiden Untermenüpunkte Sie auswählen, beide versuchen Ihnen eine Karte von ganz Deutschland anzuzeigen (nachdem Sie allerdings eine persönliche Startkarte festgelegt haben gibt es dann Unterschiede in der Karte).

Die Deutschlandkarte laden

4Track2Karte sucht nun die entsprechenden Kartenteile, in diesem Fall, im Verzeichnis D:\Testen\Karten\Mapnik. Die in diesem Fall folgende Frage sollten Sie unbedingt mit Ja beantworten, denn ansonsten kann das Programm ja die Kartenteile nicht suchen (finden) und auch nicht vom Server herunterladen und speichern. Auch dies geschieht nur beim allerersten Start oder wenn Sie das betreffende Verzeichnis gelöscht haben.

Verzeichnis erzeugen?

Diesmal zumindest muss das Programm die betreffenden Teilkarten erst vom Kartenserver herunter laden, hoffentlich haben Sie, wie ich, eine offene, aktive Verbindung zum Internet, deshalb erhalten Sie kurz noch diese Anzeige auf dem Bildschirm.

Geduld bei Laden der Karte

Dann kann Ihnen 4Track2Karte die Karte anzeigen.

Deutschlandkarte eingeladen

Gut, um nun das Gebiet festzulegen, das ich etwa als Persönliche Startkarte angezeigt haben möchte muss ich erstens in die Karte hineinzoomen und zweitens den Kartenausschnitt verschieben, bis das interessierende Gebiet im Kartenausschnitt angezeigt wird.
Um hinein zu zoomen drehe ich das Mausrad zu mir, die Karte zeigt immer mehr Einzelheiten, wobei dann wieder die nicht vorhandenen Kartenteile erst noch vom Kartenserver geladen werden. Drehe ich das Mausrad von mir weg, so zoome ich aus der Karte hinaus. Normalerweise zoomt (vergrößert oder verkleinert) 4Track2Karte immer um eine Softwarezoomstufe, wenn ich nicht die, unter dem Menüpunkt Konfiguration in der Registerkarte Kartenanzeige festgelegte Tastaturtaste, gleichzeitig drücke. Dann wird immer um einen ganze Zoomstufe hinein oder hinaus gezoomt. Egal, ob mit oder ohne gleichzeitigem Drücken einer Tastaturtaste, wenn ich am Mausrad drehe bleibt der augenblickliche Mittelpunkt des Kartenausschnitts immer der gleiche.

Karte zoomen

Will ich dagegen den Kartenausschnitt verschieben, so setze ich den Mauscursor auf eine beliebige Stelle im Kartenausschnitt, drücke die linke Maustaste und halte sie gedrückt. Mit gedrückter Maustaste verschiebe ich den Mauscursor dann in die gewünschte Richtung und lasse sie erst dann los, wenn der Ausschnitt meinen Wünschen entspricht.

Karte verschieben

Wenn ich nun etwa vor hätte am Grünen Band durch Deutschland zu wandern, so würde ich in etwa den Bereich der Landesgrenze zwischen Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern entsprechend auf dem Kartenausschnitt positionieren, wenn ich an der Ostsee starten wollte.

Kartenausschnitt

Um nun die Persönliche Startkarte festzulegen kann ich in der Karte mit dem Mauscursor an eine Stelle gehen, die zum Beispiel die linke obere Ecke des Kartenausschnitts sein soll und dann die rechte Maustaste betätigen. Es wird ein PopUp-Menü angezeigt (nicht alle Menüpunkte sind immer aktivierbar), in dem ich dann den Menüpunkt Setze Kartenausschnitt oben links betätige.

Kartenausschnitt

Wen ich dann das gleiche mit der rechten unteren Ecke des Kartenausschnitts gemacht habe wird der markierte Bereich rot umrandet angezeigt. Wenn ich dabei erkenne, dass ich mich vertan habe, so kann ich den Kartenausschnitt zurücksetzen. 4Track2Karte setzt den Kartenausschnitt automatisch zurück, wenn ich die Karte verschiebe, und sei es auch nur um einen Pixel oder zoome.

Kartenausschnitt

So kann ich nun also über den Pop-Up Menüpunkt Als persönliche Startkarte festlegen diesen markierten Bereich festlegen (Sie sehen, die Markierung verschwindet sofort nach Betätigung) und ihn dann ab sofort auch immer unter Menüpunkt Laden Persönliche Startkarte aufrufen.
Persönliche Startkarte

Wenn Sie genauer hinschauen, dann stellen Sie fest, dass diese Startkarte nicht wirklich dem zuvor markierten Kartenausschnitt entspricht. Das liegt daran, dass 4Track2Karte zur Anzeige der Karte immer die maximale Ausdehnung (Ost-West, Nord-Süd) feststellt und dann den höchsten Wert zur Anzeige der Karte (Zoomstufe und Softwarezoomstufe) nutzt. Da in der Kartenanzeige immer gleich viel Kartenteile in Breite und Höhe genutzt werden ist in diesem Fall die Breite größer als ausgewählt und markiert.

Nun kann ich noch einmal, wenn nötig, den Kartenausschnitt sauber positionieren und dann den Bereich zwischen Lübeck und Lauenburg in Nord-Süd Ausdehnung und zwischen Schwarzenbek und Zarrentien in West-Ost Ausdehnung markieren.

Alle Kartenteile laden

Nach Betätigung des Menüpunkts Laden Alle Kartenteile laden fängt nun das Programm an, alle notwendigen Kartenteile ab der Zoomstufe, die gerade zur Anzeige der Karte genutzt wurde bis zur (für den Kartenserver) maximalen Zoomstufe vom eingestellten Kartenserver herunter zu laden und auf dem lokalen Rechner im entsprechenden Verzeichnis zu speichern.
 
Geduld beim Laden aller Kartenteile

Dabei wird Ihnen (und mir) das bereits bekannte Geduld-Anzeigeobjekt, diesmal jedoch mit mehr Einzelheiten. Sie sehen, 4Track2Karte fängt in diesem Fall mit der Zoomstufe 10 an und arbeitet sich dann langsam hoch. Dass für das Überprüfen auf vorhandene Kartenteile fast keine Zeit gebraucht wird, liegt nur daran, dass es die Unterverzeichnisse und die Kartenteile noch nicht geben kann beim ersten mal. Beim nächsten mal würde es länger dauern.

Geduld beim Laden aller Kartenteile

Und Sie sehen, was so einfach und schnell mit 49 Kartenteilen für die Zoomstufe 10 begann steigt dann doch schnell an, sowohl in der Anzahl, als auch bei der Zeit zum Herunterladen.
Bei diesem Herunterladen aller notwendigen Kartenteile werden wirklich nur die Kartenteile innerhalb des (zuvor) markierten Bereiches für alle Zoomstufen vom Kartenserver geladen.

Sollte dabei ein Fehler auftreten so wird der Menüpunkt Fehlerreport aktivierbar geschaltet, so dass Sie (und ich) dort nachlesen können, bei welchem Kartenteil der (die) Fehler auftrat(en), so dass Sie (ich) die eventuell fehlerhafte Datei löschen können, falls sie nicht bereits von Programm gelöscht wurde, um dann erneut die noch fehlenden Kartenteile vom Kartenserver zu laden, diesmal dann allerdings mit mehr Zeit beim Überprüfen der bereits vorhandenen Kartenteile.   

Fehlerreport

Dass 4Track2Karte in diesem Fall versucht hat die Kartenteile der anderen Zoomstufen weiter vom Server zu laden liegt an den Einstellungen unter dem Menüpunkt Konfiguration.
Dass der Kartenserver nicht antwortet kann durchaus geschehen, wenn er mit zu vielen Anfragen bombardiert wird. Dass Fehler auftraten ist jedoch kein großer Beinbruch, denn in der Kartenanzeige ist ja immer noch der von mir markierte Bereich markiert, so dass ich einfach erneut den Menüpunkt Laden Alle Kartenteile laden betätigen kann und so den Rest der fehlenden Kartenteile herunter laden lassen kann.

Geduld

Sie sehen, nun dauert das Überprüfen vorhandenen Kartenteile dann doch schon etwas länger. Spätestens nach einigen weiteren Betätigungen des Menüpunktes Laden Alle Kartenteile laden ist dann der Menüpunkt Fehlerreport nicht aktivierbar. Das bedeutet, dass nun keine Fehler mehr aufgetreten sind und so also alle Kartenteile des markierten Bereiches nun auf dem lokalen Rechner vorhanden sind. Das Programm Track2Karte (für das ja 4Track2Karte als Hilfsprogramm dient) brauchte dann wirklich kein einziges Kartenteil für diesen Bereich mehr vom Kartenserver zu laden.

Betätigen Sie den Menüpunkt Konfiguration in der Hauptmenüzeile, so erscheint die nachfolgend genauer gezeigte und erklärte Konfigurationsbox, die im Wesentlichen aus 3 Registerkarten (mit den Einstellmöglichkeiten) und dem Schalter Schließen besteht. Dabei hat der Schalter Schließen tatsächlich nur den Sinn die Box wieder zu schließen, so dass sie vom Bildschirm verschwindet, ein Übernehmen von gemachten Änderungen in (Teilen) der Konfigurationsbox ist über diesen Schalter nicht möglich.
Die Konfigurationsanzeige öffnet sich nach dem Programmstart als erstes immer mit der Registerkarte Karten. Wählen Sie eine andere Registerkarte aus und schließen die Konfigurationsbox, so wird bei einem erneuten Öffnen der Box die als letztes von Ihnen ausgewählte Registerkarte gezeigt. 

In der Registerkarte Karten ist ein programminternen Kartenserver mit den entsprechenden Angaben vorgegeben.

KonfigurationKarteLaden 1 

Im linken oberen Bereich sehen Sie die dem Programm bereits bekannten Kartenserver. Nach Betätigung des Schalters Bearbeiten sind die zugehörenden Angaben des aktivierten Eintrags, hier Mapnik, zur Bearbeitung frei geschaltet. Natürlich ist die (komplette) Serveradresse wichtig, also dort, wo 4Track2Karte die einzelnen benötigten Kartenteile zum herunterladen anfordern kann. Unter Verzeichnisname ist das Verzeichnis anzugeben, in dem 4Track2Karte unterhalb des im Unterbereich Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner angegebenen Verzeichnisses speichern soll, damit die einzelnen (unterschiedlichen) Kartenteile sich nicht gegenseitig überschreiben.
Unter Maximaler Zoomfaktor ist der Wert einzustellen, der für den entsprechenden Kartenserver gilt. So hat zum Beispiel Mapnik 18 Zoomstufen, andere haben andere Zoomstufen. Wenn Sie neue Kartenserver hinzufügen ist es sehr wichtig die richtigen Angaben zu machen.
Und auch die entsprechende Copyright Meldung sollten Sie nicht vergessen für den entsprechenden Kartenserver. Denn sollten Sie einmal irgendwann ein Bildschirmfoto etc. machen sollte dieses nicht ohne die Copyright Meldung sein. Dies alles können Sie (bei neuen Kartenanbietern) nur beim Kartenanbieter selbst herausfinden.

Die folgenden Angaben beziehen sich nicht mehr auf die einzelne Kartenserver, sondern gelten für alle dem Programm bekannten Kartenserver.
Im Unterbereich Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner können Sie das betreffende betreffende Verzeichnis auswählen und festlegen, in dem dann das Programm die einzelnen Unterverzeichnisse für die bekannten Karten (falls noch nicht vorhanden) erzeugt und dann dort die Kartenteile speichert und sucht. Dies war ja schon zu Beginn dieser Hilfeanleitung gezeigt und beschreiben.
Im Unterbereich Verhalten bei vorhandenen Kartenteilen auf lokalem Rechner können Sie festlegen, ob 4Track2Karte ein Kartenteil neu laden soll, wenn die Größe des gefundenen Kartenteils 0 Byte ist. Mein Vorschlag ist Ja, denn dann ist meistens ein Fehler beim Herunterladen eines Kartenteil aufgetreten. Das Programm löscht dann vor dem erneuten Herunterladen das Kartenteil mit 0 Byte Größe.
Im Bereich Kartenteile neu vom Server laden nach des gleichen Unterbereichs legen Sie fest ob das Programm das Datum (Zeitpunkt des Speicherns auf dem lokalen Rechner) der vorhandenen Kartenteildatei prüfen soll um dann nach Ablauf der eingestellten Anzahl von Tagen die Kartenteildatei erneut herunter zu laden. Auch hierzu wird die vorhandene Datei als erstes gelöscht. Mitunter werden die Kartenteile auf den Kartenservern überarbeitet und sie sehen dann möglicherweise etwas anders aus, mehr Details und so weiter. Allerdings ist dazu zu sagen, dass gerade dieses Überprüfen etwa länger dauen kann (kommt sehr auf die Schnelligkeit der Festplatte etc. an).
Im Unterbereich Verhalten beim Laden von Kartenteilen vom Server können Sie festlegen, wie viel Anfragen das Programm parallel an den entsprechende Kartenserver senden darf. Sehr hohe Werte vervielfachen den Verwaltungsaufwand des Programms und führen dazu, dass 4Track2Karte langsamer wird bei der Arbeit. Auch blocken dann eventuell die Kartenserver ab wenn sehr viel Anfragen von der gleichen IP-Adresse kommen. Das führt dann zu Fehlern beim Herunterladen der Kartenteile.
Wie das Programm damit umgeben soll legen Sie im Unterunterbereich Bei Fehler beim Herunterladen der Kartenteile einer Zoomstufe fest.
Auch wenn ein Fehler beim Herunterladen einer Kartenteildatei auftritt arbeitet das Programm noch alle ermittelten Kartenteile der aktuellen Zoomstufe ab ehe es, falls Mit Fehlermeldung beenden gesetzt ist, das Herunterladen beendet. In jedem Fall ist bei einem aufgetretenen Fehler der Hauptmenüpunkt Fehlerreport am Ende des Herunterladens aktivierbar, so dass Sie sich die Fehlermeldungen zu den einzelnen Kartenteilen genauer ansehen können.
Im Unterbereich Angaben zur Nutzung eines Proxys können Sie (ab Version 2.0) auswählen, ob 4Track2Karte einen Proxy nutzen soll oder sich direkt mit dem Server verbinden soll.
Falls Sie bei Einen Proxy nutzen? den Schalter Ja gesetzt haben, müssen Sie aber auch "vernünftige", also richtige, Angaben bei Adresse und bei Port machen. 
Und vergessen Sie nicht, den Schalter Übernehmen zu betätigen, falls die Änderungen ernst gemeint waren. In diesem Fall prüft das Programm dann zuerst die Angaben aus dem Unterbereich Nutzung eines Proxys. Ist bei Einen Proxy nutzen? der Schalter Ja gesetzt, so wird zumindest die Länge der Adresse des Proxy geprüft und nur akzeptiert, wenn sie länger als 6 Zeichen ist. Ebenso wird die Angabe bei Port daraufhin geprüft, ob es sich hier wirklich nur um einen Zahlenwert handelt. Nur wenn beide Bedingungen zutreffen werden auch alle anderen Angaben der Registerkarte übernommen und das Programm arbeitet dann mit den neuen Einstellungen, die es dann auch beim Beenden des Programms speichert. Ansonsten gibt das Programm eine entsprechende Fehlermeldung aus.

Die Registerkarte Kartenanzeige sieht in etwa so aus.

KonfigurationKarteAnzeigen 1

Hier sind die verschiedensten Einstellungen zusammengefasst, die die Anzeige der Karte stark beeinflussen.

Mit den Einstellungen im Bereich Wieviel ganze Kartenteile sollen horizontal und vertikal für die Anzeige genutzt werden? beeinflussen Sie stark die Menge der Zugriffe auf den Kartenserver, die von Track2Karte eventuell gemacht werden muss, um eine komplette Kartenanzeige zu laden. Diese Einstellung ist sehr stark davon abhängig in welcher Bildschirmauflösung und Fenstergröße Sie 4Track2Karte betreiben. Ein Kartenteil ist (in der Regel) 256 Pixel breit und hoch.

Im Bereich Softwarezoom und Tasten um statt dessen eine ganze Zoomstufe zu ändern legen Sie fest, wie intensiv Sie das Mausrad betätigen müssen um in die Karte hinein, oder heraus zu zoomen. Es sind zwischen 1 bis 32 Softwarezoomstufen möglich. Nach einer neuen Festlegung berechnet das Programm dann die einzelnen Vergrößerungsfaktoren neu. Wie schon viel weiter oben beschrieben können Sie dann in diesem Bereich auch noch die Ihnen genehme Taste auswählen, um bei gleichzeitigem Betätigen mit dem Drehen das Mausrades sofort eine ganze Zoomstufe in oder aus der Karte hinein oder heraus zu zoomen.

Im Bereich Farbfestlegung für fehlende Kartenteile wird Ihnen die aktuelle Farbfestlegung (schwarz) gezeigt, die das Programm  nutzen würde, wenn es ein Kartenteil nicht findet. Um die Farbe zu ändern klicken Sie bitte auf den Schalter Schalter Farbe ändern. Daraufhin wird eine so wird eine Farbauswahl geöffnet.

KonfigurationFarbeAuswahl 1

In ihr können Sie eine der vorgegebenen Farben mit der Maus auswählen und dann den Schalter OK betätigen. Sie können jedoch auch den Schalter Farben definieren betätigen und dann in der erweiterten Auswahl- und Anzeigebox erst die betreffende Basisfarbe auswählen und diese dann über das Setzen des Mauscursors an einen gewünschten Punkt der rechten anpassen.

KonfigurationFarbeAuswahl 2

Nachdem Sie dann dort den Schalter Farben hinzufügen betätigt haben wird diese neu definierte Farbe in die Benutzerdefinierten Farben übernommen, wo Sie sie dann als Farbe auswählen und so für die fehlenden Kartenteile festlegen können. 

Im Bereich Copyrightanzeige und deren Schriftgröße legen Sie die vom Programm zu nutzende Schriftgröße der Standardschrift auf ihrem Rechner fest. Die eingestellte Schriftgröße wird nur genutzt für die Copyrightanzeige bei der Anzeige von Karten. Indem Sie in diesem Unterbereich den Schalter Nein aktivieren wird während der Kartenanzeige keine Copyrightmeldung angezeigt. Eigentlich habe ich das mehr dafür eingebaut, dass ich hier für die Hilfebeschreibung Bildschirmfotos einfangen und dann so auch zeigen kann und dennoch die von OpenStreetMap gewünschten Texte im Kartenteil mit drin habe. Auch bei dieser Registerkarte bitte das Übernehmen der Änderungen mit dem Schalter Übernehmen nicht vergessen.

Die Registerkarte Bildschirm beschäftigt sich dann nur noch mit den Standardgrößen des Programms für die Kartenanzeige. Indem Sie den Mauscursor auf die untere rechte Ecke des Programmfensters setzen, die linke Maustaste drücken und dann den Mauscursor verschieben können Sie die Größe des Programmfensters und damit auch der Kartenanzeige verändern. Diese Größe wird dann beim bei Programmende gespeichert.

Konfiguration Anzeige 1

Wenn Sie allerdings die Werte, aus welchem Grund auch immer (bei mir zum Beispiel, um immer gleich große Bilder hier in der Hilfebeschreibung zu haben) wieder zurücksetzen wollen, so können Sie einfach den Schalter Kartenanzeige auf programminterne Standardgröße setzen betätigen, oder, wenn Sie vorher Ihre eigene Standardgröße festgelegt haben, diese dann über den Schalter Standard anwenden ihre eigene Standardgröße anwenden.

Durch Betätigung des Menüpunktes Version in der Hauptmenüzeile zeigt Ihnen das Programm an, mit welcher Version Sie gerade arbeiten. So können Sie eventuell von der dort auch angegebenen Webseite eine möglicherweise neuere Version herunterladen.
Hier können Sie dann auch feststellen, wie das Programm mal hieß, als Sie es herunter geladen haben, falls Sie das Programm umbenannt haben sollten und nun nicht mehr wissen, wie denn dessen Namen mal war (könnte wichtig werden, wenn Sie die entsprechende Hilfe aufrufen wollen).

Mit dem Menüpunkt Beenden in der Hauptmenüzeile können Sie das Programm beenden, übrigens auch mit einem Klick auf das Andreaskreuz in der obersten rechten Ecke des Programmfensters. In beiden Fällen speichert das Programm die augenblicklich gültigen Konfigurationseinstellungen und andere Einstellungen in einer Datei, die den gleichen Namen hat, wie das Programm selbst, jedoch mit der Extension .INI im gleichen Verzeichnis, in dem sich das Programm auch selbst befindet. Es braucht also auch in diesem Verzeichnis Schreibrechte, nicht nur in dem Verzeichnis, in dem die Kartenteile gespeichert werden sollen. Falls es in dem Verzeichnis, in dem es sich selbst befindet keine Schreibrechte hat arbeite es dennoch, leider startet es dann jedoch immer mit den programminternen Einstellungen.
Sollten Sie das Programm irgendwann einmal umbenennen, so benennen Sie bitte auch die INI-Datei um, denn sonst startet das Programm mit den programminternen Einstellungen wie beim allerersten Start.