Heinz-Jürgen Schymura

4Track2Karte


Bei meinen Wanderungen in verschiedenen Gebieten Deutschlands habe ich festgestellt, dass man mit einem UMTS-Stick zwar fast überall ins Internet kommt, jedoch sehr oft, zum Beispiel in dünn besiedelten Tälern oder Gebieten, statt mit UMTS/HSPA-Geschwindigkeit nur mit GPRS/EDGE-Geschwindigkeit.
Wenn ich dann die gewanderte und mit einem GPS-Logger aufgezeichnete Route (Track) mit meinem Programm Track2Karte bearbeiten und aufbereiten wollte um sie dann gemeinsam mit der Beschreibung der Tour auf meine Wanderseite hoch zu laden dauerte es dann ziemlich lange, ehe Track2Karte alle notwendigen Kartenteile vom Kartenserver geladen hatte, wenn ich nicht gerade auf einer bereits schon einmal gewanderten Strecke gegangen war, so dass die Kartenteile schon auf dem lokalen Rechner (Netbook) vorhanden waren. Das war dann sehr unangenehm, wenn ich den geloggten Track in hoher Zoomstufe bearbeiten wollte. Ich musste dann immer wieder warten, bis Track2Karte endlich die notwendigen Kartenteile geladen hatte (bei einer Geschwindigkeit von 56 kBit/s kann das schon dauern!).
So entschloss ich mich also ein auf Track2Karte abgestimmtes Programm (4Track2Karte) zu schreiben, mit dem ich alle notwendigen Kartenteile eines festzulegenden Gebietes in allen notwendigen Zoomstufen vom Kartenserver auf den lokalen Rechner herunter laden konnte, so dass dann Track2Karte später diese Kartenteile alle finden würde, ohne  sie vom Kartenserver laden zu müssen, wenn ich den geloggten Track in hoher Zoomstufe bearbeiten wollte.
Wichtig ist, dass bei 4Track2Karte die gleichen Einstellungen für den Kartenserver als auch für das Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner gemacht werden, die auch bei Track2Karte gemacht wurden, denn nur so kann dann Track2Karte die Kartenteile finden.
4Track2Karte lädt vom eingestellten Kartenserver alle Kartenteile auf den lokalen Rechner herunter, die innerhalb eines (vom Benutzer auf der Karte) markierten Gebiets sind. Dabei beginnt es mit der Zoomstufe, die gerade in der Kartenanzeige aktuell ist während das Gebiete markiert wurde und arbeitet sich dann weiter vor bis zur (beim eingestellten Kartenserver) höchstmöglichen Zoomstufe. Allerdings wird zuvor nachgeschaut, ob der betreffende Kartenteil nicht doch schon auf dem lokalen Rechner vorhanden ist. Falls ja, wird es (falls so eingestellt) nicht neu vom Server geladen. Fast alles am Programm ist einstellbar, so können auch weitere Kartenserver hinzu gefügt werden, nicht nur die von OpenStreetMap.
Das Programm 4Track2Karte speichert die Programmeinstellungen beim Beenden für den nächsten Start. Es braucht also Schreibrechte in dem Verzeichnis, in dem es sich selbst befindet und natürlich auch dort, wo es die Kartenteile speichern soll.
Wichtig ist nur, dass als erstes unter dem Menüpunkt Konfiguration in der Registerkarte Karten das gewünschte Stammverzeichnis der Speicher/Ladeverzeichnisse auf dem lokalen Rechner richtig eingestellt wird. Dort werden dann vom entsprechenden Kartenserver geladenen Kartenteile gesucht und gespeichert.